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Astrid Lurz
Bezirksvorsitzende Unterfranken

2014 wurde ich zur Vorsitzenden des vds, Bezirk Unterfranken, gewählt. Mein Weg dahin entspricht nicht der typischen Pädagogen-Karriere. Eher trifft die Bezeichnung „Spätberufene“ zu, denn trotz familiärer „Vorbelastung“ verweigerte ich mich dem Lehramtsstudium. Nach dem Abitur fand ich in der Ausbildung zur Tierarzthelferin und zur Arzthelferin ein reiches Betätigungs- und Erfahrungsfeld und habe in beiden Berufen mehrere Jahre gearbeitet. Doch dann zog mich die Sonderpädagogik in den Bann und ich begann mit 31 Jahren in Würzburg die Fachrichtungen Geistigbehinderten- und Sprachheilpädagogik zu studieren. Dabei galt es, zuhause im Spessart auch noch für zwei Söhne im Grundschulalter zu sorgen. Nach 9 Semestern legte ich das Staatsexamen in beiden Studiengängen ab und konnte in Heimatnähe, in Elsenfeld, das Referendariat in der Schule zur geistigen Entwicklung absolvieren.

Die eindrucksvollen Erfahrungen in Nürnberg hinterließen positive Spuren. Unter anderem fand ich den Kontakt zum Verband Sonderpädagogik unter dem Bezirksvorsitzenden Florian Grassl. Besonders der wissenschaftliche Bezug der Veranstaltungen und der schriftlichen Veröffentlichungen faszinierte mich und brachte mir den fachlichen Austausch, der mir nach dem Studium im Schulalltag fehlte. Gerne bringe ich nun meine Tatkraft im Verband ein, freue mich auf neue Kontakte und Aufgaben. Ich darf hier immer wieder erfahren, dass sich kompetente Menschen einsetzen, um Rahmenbedingungen zu schaffen für Menschen, die besondere Förderung brauchen.

Das große Ziel für mich ist, egal auf welcher Ebene ich tätig bin, den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zu eröffnen, mit denen sie sich zu starken Persönlichkeiten entwickeln können - die ihren Lebensweg gehen und gestalten können. Die Inklusion stellt dabei eine besondere Herausforderung dar, denn hier gilt es außerdem den Menschen um die förderbedürftigen Schüler herum die nötige Sensibilität zu vermitteln, um Blockaden auf beiden Seiten zu minimieren. Ich meine, dass die in über 100 Jahren erworbene sonderpädagogische Professionalität im Rahmen der Umstrukturierung nicht missachtet oder verloren gehen darf. Es ist Teil unserer Aufgabe, dafür zu sorgen, dass sie den Schülern sowohl an Regelschulen, als auch an den bestehenden sonderpädagogischen Einrichtungen weiterhin zur Verfügung steht.

Astrid Lurz
Bezirksvorsitzende Unterfranken
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