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Klaus-Peter Brünig
Koordinator für Prävention und Integration im Vorschulalter
Ich wurde 1969 in München geboren, wuchs in Fürstenfeldbruck auf und leistete meinen Zivildienst in Hilpoltstein in Mittelfranken. Nach meinem Studium der Geistigbehindertenpädagogik in München verschlug es mich dann beruflich nach Schwaben. Seit 1996 arbeite ich an der Lindenhofschule Senden, einem privaten Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Dort war ich unter anderem über mehrere Jahre in den schulvorbereitenden Einrichtungen in Senden und in Limbach im Landkreis Günzburg tätig. Seit 2003 arbeite ich nun mit meinem halben Stundendeputat in der Frühförderung im Landkreis Neu-Ulm mit, wo vor allem die Entwicklungsdiagnostik zu meinen Aufgaben als Sonderschullehrer gehört.


Seit 1999 und noch einmal seit 2001 engagiere ich mich auch privat in der Frühförderung, der vorschulischen und mittlerweile auch der schulischen Erziehung, da in diesen Jahren meine Tochter Emma und mein Sohn Matteo geboren wurden. Ich erkunde seit 2005, welchen Belastungen Kinder getrennt lebender Eltern unterliegen und demnächst, wie sie mit neuen Lebenspartnern zurecht kommen. In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit Musik und meine besondere Leidenschaft gilt dem Reisen in ferne Länder. In den letzten Jahren gehört der Aufbau einer Schulpartnerschaft zu einer Schule für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung in Kenia zu meinen spannendsten Erfahrungen.


Dem vds gehöre ich seit meinem Studium an. Seit der LDV 2006 gehöre ich als Landeskoordinator für den Bereich der vorschulischen Prävention und Integration dem Landesausschuss an. Durch meine Verbandsarbeit möchte ich erreichen, dass fachliche Belange der Heil- und Sonderpädagogik in schulpolitischen Entscheidungen mehr Gewicht erhalten und in der Öffentlichkeit verstärkt wahrgenommen werden. Die weitere Profilierung als Fachverband und die Öffnung für andere Berufsgruppen, insbesondere Psychologen und Therapeuten in der Frühförderung halte ich in den nächsten Jahren für besonders bedeutsam.


Das Amt des Landeskoordinators für den Bereich der vorschulischen Prävention und Integration habe ich gern übernommen, weil ich es für bedeutsam halte und dazu beitragen möchte, dass sich der vds als Fachverband auch im Bereich der vorschulischen Erziehung von Kindern mit besonderem Förderbedarf positioniert und die Entwicklungen in diesem Bereich kritisch reflektiert und fachlich begleitet. Neben der sonderpädagogischen Arbeit in den schulvorbereitenden Einrichtungen möchte ich insbesondere die Frühförderung in den Fokus der verbandlichen Arbeit rücken. Dabei geht es auch darum, sich den heilpädagogischen, medizinisch-therapeutischen und psychologischen Berufsfeldern in der interdisziplinären Frühförderung als Interessensvertretung für diesen Bereich vorzustellen.
Fachlich geht es mir um Fragen wie die Verbesserung der Möglichkeiten der Früherkennung und –behandlung von Förderbedarf bei Kindern aus psychosozial belasteten Familien, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einrichtungen, die Kinder im Vorschulalter betreuen, die Stärkung sonder- und heilpädagogischer Kompetenz in Regelkindergärten und bei der Schuleingangsdiagnostik oder die Versorgung der schulvorbereitenden Einrichtungen und der Frühförderung mit Lehrerstunden. Im Bereich der Frühförderung müssen insbesondere die Auswirkungen des neuen Rahmenvertrages beobachtet werden. Hier steht zu befürchten, dass fachliche Interessen dem ökonomischen Druck der Kostenträger zum Opfer fallen. Außerdem zeigt sich bereits jetzt, dass der Vertrag in vielen Punkten unsinnige bürokratische Hürden aufbaut, die letztlich vor allem auch die betroffenen Familien belasten und das bisher hervorragende System der interdisziplinären Frühförderung nachhaltig gefährden können. Auch die besonderen Bedürfnisse integrativer Kindergärten, Kooperationen zwischen Regelkindergarten und SVE, die Koordinierung von Aufgaben der MsH und der Frühförderung und die Zusammenarbeit der vorschulischen Einrichtungen verschiedener sonderpädagogischer Fachgebiete sind wichtige Themen in meinem neuen Arbeitsfeld. Dazu wird eine Erhebung zu vorschulischen Angeboten durch den Verband, wie sie von der Landesdelegiertenversammlung beschlossen wurde einen wichtigen Beitrag leisten können, da diese in den verschiedenen Bezirken und Landkreisen doch stark variieren.

Klaus-Peter Brünig
Koordinator für Prävention und Integration im Vorschulalter
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